Durch den Alleengürtel rund

um die historische Altstadt

Vom Wehr sind es nur noch wenige Meter an der Donau entlang bis zum Eingang in den Alleengürtel. Er wurde 1779 auf Kosten des Fürsten Carl Anselm von Thurn und Taxis fertiggestellt und stellt ein Geschenk des fürstlichen Hauses an die Stadt dar.

Herzogspark
Herzogspark

Der Herzogspark ist der westlichste Park. Er vereint auf seinem Gelände Kunst- und Baudenkmäler aus verschiedenen Epochen sowie eine reichhaltige Pflanzenvielfalt. Mit 1,5 Hektar zählt er zu den kleineren Parks der Stadt, aber besondere Anpflanzungen wie der artenreichen Rosengarten machen ihn zu einem der außergewöhnlichsten.

Die daran anschließende, schattige Prebrunnallee führt die Tour weiter in den Stadtpark. Bei einer kleinen Stärkung am ersten Versorgungsstand lädt die großzügig gestaltete, über 8 Hektar umfassende Anlage ein wenig zum Verweilen ein. Mit einer ausgiebigen Schleife durch das grüne Herz der Stadt geht es weiter: über den idyllischen Stadtteich im Westen bis zum östlichen Teil "Unter den Linden".

Dörnbergpark
Dörnbergpark

Der Platz der Einheit folgt auf den Stadtpark. Auf ihm befindet sich auch das Jakobstor, ein westliches Stadttor aus dem Jahre 1300, von dem nur noch die halbrunden Flankierungstürme erhalten sind. Der Platz ist das Bindeglied zur Fürst-Anselm-Allee, die als zentrale Grünanlage den Namen des Stifters des gesamten Grüngürtels trägt. Bevor wir die Fürst-Anselm-Allee erreichen, betreten wir den Dörnbergpark an der Nordseite. Seine 1806 erbaute Vorstadtvilla, heutiges Dörnberg-Palais, lassen wir jetzt links liegen, um in einer Schleife durch den Park zu gehen um dann an der Ostseite in die Fürst-Anselm-Allee einzubiegen. Die Allee schmiegt sich nicht nur wie ein grünes Band um die historische Altstadt, sondern führt auch großteils an den Anlagen von Thurn und Taxis entlang. Beim Walken durch die Allee lässt sich so immer wieder ein Blick auf das berühmte Schloss St. Emeramm erhaschen, das sogar größer als der Buckingham-Palast in London ist. Weitere Denkmäler, wie ein Obelisk zu Ehren des Fürsten Carl Anselms oder ein klassizistischer Rundtempel in Gedenken an den Astronomen Johannes Kepler, sind auf dem Weg zu bestaunen.

Ostentor
Ostentor

Nach dem Ernst-Reuter-Platz ist der Streckenverlauf neu, es führt bei der Römermauer über einen Steg, mit Blick auf die Römermauer, zur Dr.-Martin-Luther-Str.. Ab hier wird die Parkfolge von der Osten-Allee weitergeführt, die größten Teils schnurgerade verläuft und den Süden der Altstadt mit dem Osten verbindet. Am Ende der Allee befindet sich eines der imposanteste Stadttore: das Ostentor. Zur selben Zeit wie das Jakobstor erbaut, ragt es majestätisch mit seinem fünfgeschossigen Hauptturm und den beiden achteckigen Flanken in den Regensburger Himmel.

Am östlichen Ende des Alleengürtels befindet sich noch der Villapark. Das darin eingebettet Bauwerk, die Königliche Villa direkt am Donauufer wurde von 1854 bis 1856 im Auftrag des bayerischen Königs Maximilian II. errichtet. Damit wollte er auch ein Zeichen setzen, dass die ehemals selbständige Reichsstadt nun zum Königreich Bayern gehörte. Der dazugehörige märchenhafte Park wurde vom Münchner Oberhofgärtner Carl Effner angelegt.

Eiserne Brücke
Eiserne Brücke

Am Ausgang des Parks wartet eine weitere Versorungsstation, bevor es wieder entlang der Donau flußaufwärts geht. Nach einigen Metern lichtet sich wieder der Blick auf den Regensburger Dom, der heroisch über die Dächer der Altstadt ragt und die Steinerne Brücke. Über das Marc-Aurel-Ufer und die Eisernen Brücke geht es zum Grießer Steg, wo beide Strecken wieder zusammentreffen.

Rückweg über Altstadtamhof

Der Weg zurück zum Start- und Zielbereich zeigt sich auch von seiner besten Seite: durch die beschaulichen und verwinkelten Gassen von Altstadtamhof geht es wieder zur Schleusse am Europakanal und direkt in Richtung Ziel und zum letzten Versorgungsstand.